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Griffith University, Southport, Gold Coast (QLD) Bachelor (Honours) of Information Technology Februar bis November 2005 Ein Jahr in Australien zu studieren war die beste Entscheidung meines Lebens. Nicht nur habe ich im Studium davon profitiert, sondern bin auch persönlich daran gereift. Am Gold Coast Campus der Griffith University habe ich von Februar bis November 2005 „Information Technology“ mit dem Abschluss „Bachelor with Honours“ studiert. Abschluss Der entscheidende Tipp, einen australischen Abschluss zu machen, kam von Prof. Keedy. Mir ging es vorrangig um die Auslandserfahrung, so dass ich mich auch mit einem Study Abroad-Programm zufrieden gegeben hätte. Doch im Nachhinein bin ich sehr froh, einen Abschluss gemacht zu haben. Nicht nur waren die Studiengebühren hierfür billiger, sondern habe ich damit auch einen handfesten Beweis in der Tasche, in diesem Jahr ordentlich studiert zu haben. Zeit zu gehen Die zwei Semester in Australien habe ich so gelegt, dass ich nur ein Urlaubssemester nehmen musste. Im Februar, nach dem Ende des 7. Semesters, bin ich nach Australien gegangen. Um rechtzeitig zu den Orientierungskursen vor Ort zu sein, habe ich meine noch anstehende Prüfung in Deutschland einige Wochen vorgezogen. Zurückgekommen bin ich im Dezember, also meinem 9. Hochschulsemester bzw. 8. Fachsemester. So hatte ich noch genug Zeit, mich auf meine Prüfung im März vorzubereiten. Anerkennung von Studienleistungen Um einen Honours-Abschluss machen zu dürfen, musste ich beweisen, dass meine bisherigen Studienleistungen aus Deutschland äquivalent zu einem Bachelor-Abschluss waren. Diesen Prozess der Anerkennung hat Prof. Keedy komplett für mich erledigt. Zurück in Deutschland konnte ich mir so gut wie alle Leistungen aus Australien anerkennen lassen. Die Bachelor-Thesis wurde mir als Studienarbeit anerkannt. Für zwei von den vier Vorlesungen, die man über das Jahr besucht, bekam ich einen benoteten und einen unbenoteten Schein. Mehr brauchte ich für mein deutsches Studium nicht mehr. Die australischen Noten wurden jeweils direkt übernommen. Auf diese Art habe ich keine Zeit vergeudet, sondern eher mein Studium in Deutschland etwas aufgelockert. Studium Im Honours-Programm waren 2005 nur vier Studenten eingeschrieben. Das war zwar zuerst etwas befremdend, allerdings waren in den meisten Vorlesungen noch mehr Studenten aus anderen Programmen dabei. Die Anzahl der Studenten in meinen Vorlesungen schwankte zwischen 3 und 30. Das Verhältnis zu den Dozenten war sehr kollegial. Sie waren viel zugänglicher als in Deutschland und haben bei Diskussionen die Meinung von Studenten sehr hoch geschätzt. Die niedrige Studentenzahl hatte allerdings leider den Nachteil, dass die Zahl der Wahlveranstaltungen ziemlich gekürzt wurde. Als Student hatte man die Wahl, sich entweder mit dem begrenzten Vorlesungsangebot zufrieden zu geben oder zu einem anderen Campus in Brisbane zu pendeln. Im Studium wird mehr Wert auf praktische Übungen gelegt als in Deutschland. Ob das leichter oder schwerer ist als im Theorie-lastigen Deutschland, sollte besser jeder für sich selbst entscheiden. Auf jeden Fall ist es ein guter Ausgleich zum deutschen Studium. Freizeit „Work hard – party hard!“ Diese Worte gab uns ein Dozent bei der Orientierungsveranstaltung mit auf den Weg. In Australien wird erwartet, dass man viel Engagement im Studium mitbringt. Dass man dazu aber auch einen Ausgleich in der Freizeit braucht, ist jedem klar. Und so blieb während des Studiums zum Glück noch ausreichend Zeit für Urlaub, verlängerte Wochenenden, Strand, Parties etc. Zwischen den Semestern hat man auch einen Monat Ferien, den man gut für längere Urlaubsreisen nutzen kann. Auch nach dem Semesterende im November kann man ja noch länger in Australien bleiben. Australier Australier sind ein sehr lebensfrohes Völkchen. Man kommt schnell mit ihnen ins Gespräch, an der Ampel, beim Spazierengehen, im Supermarkt... Die lockere Art und die ausgeprägte Hilfsbereitschaft machen das Einleben in Australien leicht. Dass Australier über sich selbst lachen können, belegt der Film-Klassiker „The Castle“. Australier sind grundsätzlich sehr bodenständig und direkt. Unterkunft Bei der Ankunft in Australien bietet die Uni einen kostenlosen „Abholservice“ vom Flughafen an. Wer will, kann sich in einem Motel in Southport unterbringen lassen. Der Vorteil hierbei ist, dass man hier kurzfristig ausziehen kann, sobald man eine feste Bleibe gefunden hat. Gerade in der Hauptsaison im Februar ist das sehr praktisch, weil man bereits gebuchte Nächte normalerweise nicht erstattet bekommt. Die Studentenwohnheime sind zwar schön, aber extrem teuer. Deutlich billiger kommt man bei privaten Wohnungsangeboten weg, die von der Uni kostenlos vermittelt werden. Für die Wohnungsbesichtigungen empfiehlt es sich, ein Auto zu mieten, weil die Busverbindungen schlecht sind und man deutlich mehr Zeit an den Haltestellen als in den Wohnungen verbringt. Eine Woche ist im allgemeinen ausreichend, um etwas Nettes zu finden. Prof. Keedy Ich bin Prof. Keedy sehr dankbar für seine exzellente Vermittlung und den wertvollen Tipp, einen Abschluss zu machen. Seine Beratung ist sehr kompetent, weil er viel mehr Einblicke in die Strukturen der australischen Unis hat, als man sich jemals selbst aus der Ferne aneignen könnte. Auch geht er sehr gut auf persönliche Vorstellungen und Wünsche ein. Und das beste ist: Es ist alles kostenlos!
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