Alexander Klapthor, Biomedizin, Universität Mainz

Bereits zu Beginn meines Studiums als Bachelor "Molekulare Biologie" wurde uns von der Möglichkeit eines Auslandssemesters im Rahmen des Studiums erzählt. Nachdem ich den Bachelor beendet hatte und mit dem Masterstudiengang "Biomedizin" begonnen hatte, beschloss ich, Informationen bezüglich eines Auslandsaufenthaltes in Australien zu suchen.

Da ich zu diesem Zeitpunkt nur wenige Informationen besaß, surfte ich mehr oder weniger ziellos im Netz, wobei ich auf die Seite "australien-studium.org" von Prof. Keedy traf. Hier füllte ich das Kontaktformular aus und noch in derselben Woche wurde ich von Prof. Keedy zurückgerufen. Obwohl Study-Abroad Semester und mein Fachbereich eigentlich nicht zu seinen Spezialgebieten zählen, versprach er mir, mir möglichst bald eine E-Mail mit möglichen Universitäten und weiteren Informationen zu senden. Zudem zeigte mir Prof. Keedy noch die Möglichkeit eines "Graduate Certificate" auf, welches man ebenfalls in einem Semester erreichen kann (kam für mich im Endeffekt aber leider nicht in Frage).

Wenige Tage später erhielt ich die versprochene E-Mail mit den Informationen zu zwei verschiedenen Universitäten. Anhand der so erhaltenen Informationen entschied ich mich, mich bei der Monash University in Melbourne zu bewerben. Damit bei der Bewerbung auch keine Probleme auftraten, wurde diese über Prof. Keedy abgeschickt.

Leider gab es dann doch einige Probleme, da die Universität in einer E-Mail wünschte, mehrere Dokumente noch per Post (und nicht per E-Mail) zugesandt zu bekommen, bevor sie bereit war, eine "Offer" zu schicken. Da eine solche Offer für mich wegen meines Antrags auf ein DAAD-Stipendium eilig war, schrieb ich nochmals an Prof. Keedy.

Hierbei wandte sich Prof. Keedy in meinem Namen direkt an die Universität, was dazu führte, dass ich sehr schnell eine "Offer" der Universität per Email zugeschickt bekam. Die Universität erwartete allerdings, dass ich das Angebot innerhalb von sieben Tagen annähme und die Studiengebühren bezahlte, was für mich unmöglich war, weil ich auf das Ergebnis des Antrags an den DAAD wartete.

Innerhalb von 24 Stunden erhielt ich eine Email von Prof. Keedy, in der er mich informierte, dass die Universität ihm geschrieben hatte, sie sei bereit, innerhalb einer Woche eine Anzahlung von A$500 zu akzeptieren, was er in meinem Namen sofort abgelehnt hatte mit dem Ergebnis, dass ich bis Januar warten darf, bevor ich das Angebot annehme.

Prof. Keedy half mir also bei der gesamten Bewerbung und der Konversation mit der australischen Universität und war immer bereit mir schnell zu helfen, wenn Fragen oder Probleme auftraten. Meistens bekam ich eine Antwort sogar direkt am folgenden Tag geschickt.

Ich möchte mich nochmals für alle seine Mühen bedanken und hoffe, dass ich im Februar nach Australien gehen kann.

Postscript: Ich habe inzwischen von Prof. Keedy erfahren, dass er jetzt durchgesetzt hat, dass die Study Abroad Abteilung der Uni in Zukunft Angebote auf Basis von Emails allein schicken wird und dass die anderen Probleme auch für zukünftige Study-Abroad-Studierende beseitigt worden sind.